Digitaledunkelkammer

“Bilder die mit Photoshop bearbeitet wurden sind keine ‘originalen’ Bilder mehr.” Das hat mir mal jemand gesagt, als wir über die Photographie diskutiert haben. Einerseits stimmt es, aber andererseits kann man aus dem Bild viel herausholen. –> Aber es ist dann nicht mehr das Bild, welches man “geschossen” hat.
Über einen Artikel bei 20min.ch bin ich auf die Website von Markus Reugels gestossen. Auf der Startseite schreibt er folgenden Satz:

Ich entferne nur Sensorflecken und kleinere Spritzer die stören, die Tonwerte und Kontraste werden natürlich bearbeitet. Das sehe ich aber als Digitale Dunkelkammer an.

Dieser Satz hat bei der Diskussion gefehlt.

Mein Foto-Workflow

Ich wollte immer schon mal aufschreiben, wie ich mein Foto-Workflow aussieht.

  1. Fotos in Lightroom auf die lokale Festplatte importieren.
  2. Sobald der import fertig ist, wird aussortiert.
  3. Durch alle Bilder durchgehen und die Bilder, welche nicht gut sind mit <X> oder mit <Shift>-<X>, solche die gut sind mit 4- oder 5-Sternen markieren.
  4. Lisa geht nochaml durch die Bilder und markiert die Fotos, welche Ihr nicht gefallen.
  5. Alle als “Rejected”-markierten Bilder filtern und permanent von der Festplatte löschen.
  6. Oft gehe ich nochmal durch die Bilder durch und lösche ein weiteres mal.
  7. Wenn ich fertig bin, lasse ich Lightroom über Nacht, meine CR2 Dateien in DNG konvertieren.
  8. Verschieben des Ordners von der lokalen Festplatte auf die NAS.

Jetzt gibt es zwei Fragen, die Ihr Euch vielleicht stellt:

  1. Wieso importiere ich nicht gleich alle Fotos als DNG Dateien?
    –> Das dauert viel zu lang
  2. Wieso konvertiere ich überhaupt nach DNG?
    –> Das erzähl ich in einem neuen Post.

Gigantische Bilder

Ich lese meine Feeds vorallem mit dem Google Reader und da hab ich mir auch einige Fotografie-Feeds aboniert.

Heute hab ich wieder mal ein Hammer Post gelesen, bzw gesehen:

http://www.smashingmagazine.com/2008/12/21/75-eye-catching-examples-of-aerial-photography/

Gigantische Bilder!! Schaut sie euch an!!

Auch dieser Link ist sehr empfehlenswert:

http://www.boston.com/bigpicture/2008/12/the_year_2008_in_photographs_p.html

Viel Spass beim schauen ;o)

Schöne Weihnachten

JPG vs. RAW

JPEG
Die Digital Kamera nimmt ein Bild auf. Dieses Bild wird mit dem Bordcomputer der Kamera auf Helligkeit und Kontrast geprüft und entwickelt daraus das JPEG Bild und löscht die ganzen Informationen des “Negatives”.

RAW
Speichert man die Daten im RAW Format, gehen, wie bei einem Negativ, keine Informationen verloren. Das heisst, das Bild kann nachträglich in Helligkeit und Kontrast verändert werden.

Vor kurzem hab ich im Buch Adobe Photoshop CS3 für Fotografen einen guten Verleich zwischen den beiden Formaten JPEG und RAW gelesen.

Mit einer Kamera JPEG zu schiessen ist wie wenn man ein Foto mit einer Analog Kamera schiesst, den Film entwickelt, aus den Negativen die Bilder entwickelt, diese danach wieder einscannt und die Negative wegschmeisst.

Der Satz hat mir recht gut gefallen und in Zukunft werd ich wohl eher in RAW fotografieren.